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Sternbilder für Kinder

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Sternbilder für Kinder zum Staunen

Sternbilder für Kinder zu entdecken, ist mit dem richtigen Know-how nicht schwer. Unser Sonnensystem besteht aus unzählig vielen Sternen. Dazu bietet der Kurs Astronomie für Kinder weitere spannende Informationen. Mit Deinen Kindern kannst Du den nächtlichen Himmel beobachten und seine Geheimnisse erkunden. Wenn Du noch weitere naturwissenschaftliche Phänomene mit Deinen Kindern entdecken willst, besuche unseren Kurs Experimente für Kinder.

Was sind Sternbilder?

Am Nachthimmel werden Sternbilder für Kinder sichtbar. Vor ein paar tausend Jahren haben die Menschen zudem damit begonnen sich mit den Sternen zu beschäftigen. Sie wollten dadurch verstehen, was nachts am Himmel passiert. Und schließlich haben sie versucht, Muster zu finden, um sich so bei dieser Vielzahl der Sterne zurecht zu finden. Wenn Du Dir vorstellst, eine Linie von einem Stern zum nächsten zu ziehen, können dabei richtige Bilder entstehen. Natürlich braucht man dafür aber Phantasie. Und so erdachten die Menschen die unterschiedlichsten Bilder von Tieren, Fabelwesen und Objekten. 

Dadurch, dass die Phantasie gefragt ist, sind Sternbilder für Kinder nicht nur in der Vorschule eine aufregende Art, den Himmel zu erkunden. Im Naturwissenschaften Workshop findest Du zudem weitere Ideen für spannende Entdeckungen. Übrigens haben sich Menschen auf der ganzen Welt mit der Formation der Sterne beschäftigt. Eine der ältesten Himmelsdarstellung stammt aus der Eisenzeit, wie ein Aufsatz der Universität Frankfurt belegt.

Bei der Orientierung können Sternbilder für Kinder hilfreich sein. Denn schon vor Jahrhunderten wurden sie von Seefahrern genutzt, um im Dunkeln zu bestimmen, in welche Himmelsrichtung sie segeln. Somit können Sternbilder für Kinder auch bei einer spannenden Nachtwanderung den Weg weisen.

Die Himmelsformationen kommen vorrangig aus der griechischen Mythologie. Wobei die Griechen sie von den Babyloniern und den Altägyptern übernommen haben. Dazu hat die Universität Innsbruck einen kurzen Aufsatz verfasst. Wenn Du Sternbilder für Kinder erklärst, begibst Du Dich auf eine Reise zum Anfang allen Lebens. Wenn Euch die Entstehung des Lebens auf unserem Planeten interessiert, schaut Euch den Kurs Biologie für Kinder an. Dein Schützling interessiert sich für die Natur? Noch mehr spannendende Themen findet es in unserem Bereich Nachhilfe in der Grundschule.

Sternbilder für Kinder finden

Am besten kannst Du Sternbilder für Kinder in den Wintermonaten beobachten. Wenn es zu hell ist, sieht man sie kaum. Mehr zum Thema Himmel und Licht kann Dein Kind zudem im Kurs Physik lernen. Ihr solltet anfangs zur ähnlichen Uhrzeit nach den Sternbildern für Kinder suchen. Da sich die Erde dreht, stehen die Sterne und der Mond zu unterschiedlichen Uhrzeiten an unterschiedlichen Positionen, denn sie bewegen sich in einer Kreisbahn (Waldi, 2017). Auch Sternkarten helfen dabei, Sternbilder für Kinder zu finden. Schon die Menschen in der Antike haben ebenfalls Sternkarten verwendet (Weber, 2017).

Oder man beginnt die Suche mit dem Polarstern. Denn er ist sehr hell und immer am Himmelsnordpol zu finden. Das Leuchten der Sterne entsteht zudem durch eine chemische Reaktion der Atomkerne (Fichtner, 2016). Wenn Dein Kind sich für Chemie interessiert, schaut Euch den Chemie Kurs an! Mit dem Wissen aus diesem Kurs kann Dein Kind außerdem besser verstehen, wie sich die Atmosphäre zusammensetzt. Sollte Dein Schützling übrigens Nachholbedarf in der Schule haben, unterstützen wir ihn gern mit unserer Hausaufgabenbetreuung. Sobald Du den Polarstern gefunden hast, findest Du auch gleich Dein erstes Sternbild: den Kleinen Bär. Der Polarstern ist der letzte Stern seiner Achse.

Wie viele gibt es?

Es gibt 88 Sternbilder für Kinder zu entdecken. Von den Alt-Ägyptern und Alt-Babyloniern haben wir zwölf Bilder übernommen. Die Alt-Griechen kannten 48 weitere. Seit dem Mittelalter kamen noch viele dazu. Auf diese Weise kamen mehr als 100 Sternbilder zusammen, die jedoch nicht systematisch geordnet waren.

1919 gründete sich in Brüssel eine Organisation, die Internationale Astronomische Union (IAU). Diese legte die Bilder schließlich einheitlich auf 88 fest. Die Grenzen der Bilder werden dabei über Himmelskoordinaten bestimmt. Der letzte Kongress IAU fand übrigens 2018 an der Universität Wien statt. Die Welt der Sternbilder für Kinder zugänglich zu machen, ist zudem auch den Wissenschaftlern ein Anliegen.

Sternbilder für Kinder – Was ist das Größte?

Die Hydra ist das größte Bild unter den Sternbildern für Kinder. Sie ist außerdem faszinierend, weil es sieben Stunden dauert, bis das komplette Bild zu sehen ist. Somit ist sie nicht nur das größte Bild, sondern überdies die Sternenkonstellation, die nachts am längsten zu sehen ist.

Als Maß für die Fläche von Himmelsobjekten wird in der Astronomie das Quadratgrad verwendet. Die Hydra misst in dieser Einheit 1.303 Quadratgrad. 

Tabelle 1: Sternbilder für Kinder –  Größenvergleich in Quadratgrad

Sternbilder für KinderGröße in QuadratgradHellster Stern im Bild
Großer Bär1.279Alioth
Cassiopeia598Schedir
Kleiner Bär255Polarstern
Perseus614Mirfak
Kepheus587Alderamin
Drache1.082Etamin
Giraffe756Beta Camelo­pardalis

Erklärung bekannter Sternbilder für Kinder

Es gibt Sternbilder für Kinder, die wir ganzjährig beobachten können. Andere hingegen sind beispielsweise nur in den Herbstmonaten sichtbar.

Im Frühjahr ist der Große Bär gut am Himmel zu sehen. Im Sommer indes ist Cassiopeia leicht zu finden. Am Herbsthimmel können einerseits Cassiopeia und andererseits Perseus als Sternbilder für Kinder erblickt werden. Die besten Jahreszeiten für die Sternen-Beobachtung sind aber der Winter und der Herbst, wie man auch in diesem Bericht der Universität Heidelberg nachlesen kann.

Übrigens:

Die Sternbilder für Kinder, die man immer sehen kann, nennt man auch zirkumpolare Bilder. Das bedeutet, dass sie sich sehr nah am Himmelspol befinden. Darum sinken sie nie unter den Horizont. Somit sind sie das ganze Jahr sichtbar.

Großer Bär

Der Große Bär ist wahrscheinlich das bekannteste Sternbild. Denn er besteht aus sieben hellen Sternen, die den Großen Wagen ergeben. Wenn Du ihn gefunden hast, erkennt man auch die restlichen Sterne des Bildes. Bei diesem Sternbild ist für Kinder ferner spannend zu wissen, dass es sogar mehrere Galaxien enthält. Leider sind diese nur mit einem Fernglas erkennbar.

Sternbilder für Kinder - Großer Bär
Abb. 1: Sternbilder für Kinder – Großer Bär

Kleiner Bär

Der Kleine Bär heißt auch Kleiner Wagen, weil er wie ein Bollerwagen aussieht. Er besteht aus sieben Sternen. Und letzte Stern der Achse ist der Polarstern, sodass sich dieses Sternbild für Kinder leicht finden lässt.

Kleiner Bär
Abb. 2: Kleiner Bär

Cassiopeia

Cassiopeia ist sowohl auffällig als auch einfach zu finden. Das Bild besteht aus fünf hellen Sternen in der Formation eines großen „W“. Dieses Bild wird darum auch als Himmel-W bezeichnet. Dieses Bild verdanken wir ebenfalls den Alt-Griechen. Cassiopeia war eine Königin. Sie war zudem mit Kepheus verheiratet.

Sternbilder für Kinder - Cassiopeia
Abb. 3: Sternbilder für Kinder – Cassiopeia

Perseus

Perseus findet man in der Nähe der Cassiopeia. Er war ein griechischer König und soll laut der altgriechischen Sage zudem die Medusa erschlagen haben. Medusa war ein Wesen mit Haaren aus Schlangen und daher sehr gefährlich. Also stellt dieses Bild einen richtigen Helden dar!

Sternformation Perseus
Abb. 4: Perseus – Sternbilder für Kinder veranschaulicht 

Schwan

Der Schwan ist eines der Sternbilder, die für Kinder leicht zu finden sind. Daher kennt man es auch schon seit der Antike. Damals verband man das Sternbild mit dem Göttervater Zeus. In diesem Bild sind die Sterne kreuzförmig angeordnet und erinnern an einen Schwan, der die Flügel austreckt.

Schwan – Sternbilder für Kinder
Abb. 5: Schwan

Drache

Wie ein Papierdrache, den man im Herbst steigen lässt, so sieht das Bild des Drachen aus. Es ist daher als Sternbild für Kinder sehr leicht zu identifizieren. Du findest ihn, indem Du den Drachenschwanz zwischen Kleinem Bär und Großem Bär suchst und dann verfolgst. Dadurch, dass er so lang gezogen ist, grenzt er an acht andere Bilder.

Drache
Abb. 6: Sternbilder für Kinder erklärt – Der Drache

Giraffe

Die Giraffe ist keines der antiken Bilder. Sie liegt zwischen einigen sehr hellen Bildern wie Perseus und Kleinem Bär. Dadurch haben die Griechen sie wohl übersehen, weil sie keine hellen Sterne hat. Erst in der Neuzeit, als der Himmel auch mit Fernrohren beobachtet werden konnte, wurde die Giraffe schließlich als Sternenkonstellation wahrgenommen. 

Sternbilder für Kinder Giraffe
Abb. 7: Giraffe 

Sternzeichen am Himmel

Von den 88 Sternbildern sind zwölf Bilder zugleich auch sogenannte Sternzeichen. Die Sonne, der Mond und die Planeten bewegen sich von uns aus gesehen auf einem schmalen Band über den Himmel. Hierbei durchqueren sie einmal im Monat den Standort der jeweiligen Sternzeichen. Sie bilden zudem die Basis der Astrologie. Sie beschäftigt sich mit den Zusammenhängen astronomischer Geschehnisse und außerdem mit der Konstellation von Sternen. Es ist schwer festzulegen, wo der Ursprung der Astrologie liegt (Yilmazer, 2009). Darüber hinaus gilt die Astrologie nicht als seriöse Wissenschaft. 

Dein Geburtsmonat entscheidet kurz gesagt, welches Dein Sternzeichen ist. Nach astrologischem Verständnis bestimmt dieses Zeichen zudem manche Deiner Verhaltensweisen.

Welche Sternbilder sieht man in Deutschland?

In Deutschland sehen wir zwar nur den nördlichen Sternenhimmel. Aber 32 der 88 Sternbilder sind für Kinder trotzdem sichtbar. Es sind einerseits die zirkumpolaren Bilder, also die, die wir bei uns ganzjährig sehen können. Zu diesen gehört beispielsweise der Kleine Bär. Und andererseits sind es die, die nur zu einer bestimmten Zeit des Jahres betrachtet werden können. Dies ist zum Beispiel beim Großen Hund der Fall, den Kinder nur von Dezember bis April sehen können.

Wenn man aber über den Äquator reist, sind hingegen die südlichen Sternbilder für Kinder erkennbar. Eine wissenschaftliche Übersicht, welche Bilder wann zu sehen sind, findest Du auf der Homepage der Universität Oldenburg.

Sternbilder für Kinder – Können sie verschwinden?

Wirklich verschwinden können die Bilder nicht. Aber manchmal sind die Sternbilder für Kinder nicht sichtbar. Das liegt auch daran, dass unser Planet sich dreht. Im Laufe der Nacht bewegen sich die Sternbilder für Kinder deshalb aus unserem Sichtfeld. Darüber hinaus hat aber auch im Jahresverlauf die Neigung der Erdachse einen Einfluss darauf, welche Sternformationen am Himmel zu sehen sind und welche gerade verborgen sind. Am Nordpol wären übrigens immer dieselben Sternbilder für Kinder zu sehen, die um den Polarstern kreisen. Denn der Pol befindet sich auf einer Verlängerung der Rotationsachse unseres Planeten.

Leuchtende Sternkarte zum Nachmachen

Damit Du nach der Theorie die Kinderbetreuung mit etwas Praktischem kombinieren kannst, haben wir Dir hierzu eine Bastelanleitung für eine leuchtende Sternkarte erstellt. Du brauchst nicht viele Utensilien, um die individuelle Sternbilder Karte für Kinder zu erstellen. Oder Ihr bastelt außerdem ein paar der 88 bestehenden Sternzeichen nach. Die Karte eignet sich als wunderschöne Wanddekoration

Wie Du siehst, ist das Thema Sternbilder für Kinder sehr vielseitig. Zudem führst Du Dein Kind durch eine Reise zu den Sternformationen spielerisch an die Welt der Naturwissenschaften heran. Und so lernt Ihr gemeinsam spannende Dinge. Das Beste daran ist, dass Ihr zudem schnelle Erfolgserlebnisse habt!

Literatur

Fichtner, H. (2016). Einführung in die Theoretische Astrophysik. Bochum.

Waldi, R. (2017). Orientierung, Navigation und Zeitbestimmung. Hamburg.

Weber, P. (2017). Grundlagen der Astronomie und Astrophysik. Rostock.

Yilmazer, D. (2009). Schicksal versus freier Wille in der Astrologie im Spiegel der Literatur der Antike. Wien.

FAQs – Sternbilder für Kinder

Warum ist es in der Großstadt mitunter schwierig, Sternbilder für Kinder zu sehen?

Leider ist es in den Großstädten hierzu auch nachts zu hell.  Grund sind die Straßenbeleuchtungen, Reklameschilder und beleuchteten Hochhäuser. Das Sternenlicht ist im Vergleich nicht intensiv genug.

Was ist der Unterschied zwischen dem Sternbild großer Wagen und Großer Bär?

Der Große Wagen ist ein Teil des Großen Bärs. Somit ist der Große Wagen kein eigenständiges Sternbild in unserem Planetensystem. Beim Homeschooling gehen unsere Trainer gern alle Sternenkonstellationen mit Deinem Kind durch.

Warum kann man am südlichen Himmel mehr Sternbilder sehen?

Das Zentrum unserer Milchstraße ist vom Äquator aus etwas nach Süden verschoben. Dadurch kommt es, dass man in der südlichen Hälfte mehr Bilder sieht, als in der nördlichen Halbkugel.

Braucht man ein Teleskop, um Sternbilder für Kinder zu sehen?

Nein, man findet sie ebenso mit bloßem Auge. Bei manchen muss man sich jedoch etwas konzentrieren. Aber man findet sie auch ohne Teleskop, wenn man ihre Position kennt.

Sind Sternbilder für Kinder tagsüber zu sehen?

Die Sterne und somit ebenfalls die Bilder sind auch tagsüber da. Nur sehen können wir sie nicht. Die Sonne leuchtet so hell, dass man das Licht der Sterne nicht erkennen kann. Manchmal kann man aber auch schon vor Sonnenuntergang den hellen Polarstern entdecken.

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