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Merkur Planet Steckbrief

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Merkur Steckbrief für Kinder

Unser Merkur Steckbrief bietet einen idealen Einstieg in die spannende und faszinierende Welt dieses Planeten. Zudem bietet der Merkur für Kinder eine Möglichkeit, Wissen in vielen Bereichen zu erwerben. Bevor jedoch Deine private Raummission startet, kannst Du Dich zumindest gedanklich auf eine Reise ins Sonnensystem begeben. Und das Ziel? Der Merkur! Für Kinder und auch für Eltern ist dies eine spannende Mission. Wichtig ist, dass Astronomie für Kinder verständlich vermittelt wird. So kannst Du Deinem Kind komplexe Sachverhalte erklären, indem Du einen Bezug zum Alltag herstellst. Dabei sind Experimente für Kinder hervorragend geeignet, um Wissen spielerisch in Erlebnisse zu verpacken.

Wie sieht der Merkur aus? – Steckbrief

Der Merkur Steckbrief ist eine ideale Basis, um das Thema für Kinder verständlich zu erklären. Unser Physik Workshop ist zudem die perfekte Vorbereitung auf das Thema in der Vorschule. Das physikalische Wissen kann Deinem Kind helfen, die komplexen Zusammenhänge zu verstehen. Sollte es noch Unterstützung benötigen, sind wir gern mit unserer Hausaufgabenbetreuung für es da. Wir sorgen zudem dafür, dass auch Schulausfall kein Problem mehr ist, denn wir bieten Dir mit unserem interaktiven Homeschooling die ideale Alternative.

Im Merkur Steckbrief war das Aussehen des Planeten lange nicht zu finden. Dabei kann man den Merkur für Kinder auf den ersten Blick ähnlich wie unseren Mond beschreiben – viele Krater und schroffe, graue Formen. Auf der zerlöcherten Oberfläche gibt es zudem keine Pflanzen und selbst die Steine werden durch die Einstrahlung zersetzt. Der Merkur wird aber zufolge der Universität Marburg spätestens alle 3,5-13 Jahre für uns sichtbar – durch einen sogenannten Transit, in dem er in unser Sichtfeld rückt.

Tabelle 1: Der Merkur Steckbrief – Die größten erforschten Krater

NameDurchmesser in kmKoordinaten
Rembrandt71632,89° S; 272,13° W
Beethoven63020,81° S; 123,90° W
Sanai41920,81° S; 123,90° W
Anairin46727,33° S; 002,50° W
Dostoevskij43044,87° S; 177,24° W
Shakespeare39948,00° N; 152,25° W
Tolstoj35616,24° S; 164,66° W

Merkur Steckbrief: Die Position

Außerdem musst Du auch den Saturn und die anderen Planeten erwähnen, bevor Du den Merkur für Kinder klar beschreiben kannst: Weit von unserer Welt entfernt, rotieren weitere Planeten rund um einen glühenden Ball. 

Dabei siehst Du manche von ihnen nur mit entsprechendem Zubehör, wie den Uranus.  Andere kannst Du am Nachthimmel sehen, wie den Merkur. Für Kinder ist dieser ein besonders spannender Anblick. Dabei kannst Du ihn immer nur kurz vor Sonnenaufgang oder kurz nach Sonnenuntergang erspähen (vgl. Engelhardt, 1984). Das ist so, weil er der sonnennächste Planet in unserem System ist. Wie Du dir vorstellen kannst, ist es deshalb auf dem sehr heiß – denn die durchschnittliche Temperatur beträgt +167 Grad Celsius. 

Im Fach Naturwissenschaften kann man zudem lernen, dass der Merkur der einzige Planet mit einem Magnetfeld ist, abgesehen von der Erde. Dabei wirken hier aber viel schwächere magnetische Kräfte, als auf dem Planeten, auf dem wir leben. Deshalb könnten Magneten, wie wir sie kennen, dort nicht funktionieren: Das natürliche Magnetfeld ist viel zu schwach.

Steckbrief Merkur: Seine Bestandteile

Im Merkur Steckbrief darf der Aufbau des Planeten nicht fehlen. Außerdem kann man seine stoffliche Zusammensetzung mit den Stoffen vergleichen, die erdbekannt sind, um den Merkur für Kinder begreiflich zu machen. Zudem wird auf diese Weise Chemie für Kinder greifbar. Die stoffliche Zusammensetzung der verschiedenen Planeten variiert hierbei stark. Denn laut der Universität Hamburg gibt es in unserem Universum zwei verschiedene Arten von Planeten – die terrestrischen, die aus Gestein bestehen und sogenannte Gasplaneten mit festem Kern.

Der Merkur ist – wie unser Planet auch – ein terrestrischer. Fast die Hälfte seiner gesamten Masse besteht dabei aus einem harten Eisenkern. Darüber legt sich zudem nur 400 bis 800 Kilometer dick eine Gesteinsschicht aus verschiedenen Mineralien. Das sind zum Beispiel Feldspat oder Quarz, wie Du es aus Granitgestein kennst.

Merkur Steckbrief - Beschaffenheit
Abb. 1: Merkur Steckbrief – Die Beschaffenheit

Du hast bereits gelernt, dass er der sonnennächste Planet ist. Deshalb ist auch seine Oberfläche so speziell. Ein großes Abenteuer wäre ein Besuch auf dem Merkur. Denn für Kinder wäre seine Oberfläche ein riesiger Spielplatz, bestehend aus schroffen Kratern. Daher ist es schade, dass das Überleben auf diesem Planeten für Menschen nicht möglich ist. Denn die hohe Sonneneinstrahlung bringt das Gestein wortwörtlich zum Kochen. Dieser Prozess führte zur Bildung der Atmosphäre auf diesem Planeten. Denn durch die Hitze verdampft das Material und steigt anschließend auf. Dabei bildet sich eine Schicht, die allerdings so dünn ist, dass auf diesem Planeten – anders als auf unserem – kein Treibhauseffekt entstehen kann. Wie sich dieser Effekt auf Menschen, Tiere und Umwelt auswirken kann, lernt Dein Kind dabei in unserem Biologie Kurs. Das hier erworbene Wissen kann es zudem in unserem Bereich Nachhilfe Grundschule vertiefen.

Größe und Gewicht – Merkur Steckbrief in Zahlen

Klein und fein – so könnte man den Merkur im Steckbrief auch beschreiben. Denn er ist der kleinste Planet in unserem System, strahlt deshalb jedoch nicht weniger hell. Zudem konnte sein Durchmesser bereits vor 60 Jahren auf 4.879 km gemessen werden. Der nächstgrößere Planet, der Mars, weist im Vergleich dazu einen Durchmesser von 6 779 km auf. Unser Planet ist, laut der Universität Heidelberg zudem fast dreimal so groß wie der Merkur.

Das Gewicht der Planeten im Sonnensystem für Kinder zu erklären, ist nicht leicht. Denn die Größen sind nur schwer fassbar und scheinen abstrakt. Denn unter der Zahl 3,285 × 10^23 kg kannst Du Dir sicher erstmal wenig vorstellen. Wenn Du Dich jedoch mit dem Konzept der Schwerkraft auseinandersetzt, wirst Du das Gewicht besser verstehen: Wiegst Du 50 kg auf unserem Planeten, so würdest Du auf diesem Planeten nur circa. 18,5 kg wiegen.

Wie schnell bewegt er sich? 

Auch in seiner Rotation ist der Merkur für Kinder einzigartig. Denn er ist laut der Humboldt-Uni zu Berlin der schnellste Planet in unserem Planetensystem und schafft es in flinken 88 Tagen rund um die Sonne. Im Vergleich: Unser Planet braucht 365 Tage für seinen Weg um den Feuerball. Somit ist das Merkurjahr mit 88 Tagen viel kürzer – doch auch hier gibt es eine Besonderheit. Denn um sich um seine eigene Achse zu drehen, braucht er besonders lange, nämlich ganze 59 Tage (vgl. Mitton, 1989). Dies macht den Zeitraum zwischen Sonnenaufgang und -untergang an einem Ort viel länger, als Du es kennst und täglich erlebst.

Merkur Steckbrief - Umlaufbahn
Abb. 2: Merkur Steckbrief – Die Umlaufbahn

Kinder fragen: Was bedeutet der Name?

Woher der Name dieses Planeten kommt, erfährt man im Merkur Steckbrief: Mercurio war der geflügelte Götterbote in der griechischen Mythologie: Und was für einen Boten vor allem wichtig ist, ist seine Schnelligkeit. Eine Botschaft soll ihren Empfänger schließlich möglichst flink erreichen. Deshalb haben die alten Griechen den am schnellsten rotierenden Planeten am Himmel nach Mercurio benannt (vgl. Lang/Whitney, 1993). Die Reise dieses Boten zu verfolgen ist möglich für Kinder: Merkur kann mit dem Fernrohr beobachtet werden.

Übrigens!

Vieles ist in unserem Universum noch nicht erforscht. Deshalb ändert sich der Wissensstand rund um die Planeten und auch der Merkur Steckbrief regelmäßig. So spekuliert die Wissenschaft momentan, ob der er in seiner Rotation hinkt. Dies würde zudem auf einen teilweise geschmolzenen Kern hinweisen.

Ein Versuch: Temperatur auf dem Merkur für Kinder erklärt

Die Temperatur des Planeten darf im Merkur Steckbrief nicht fehlen. Merkurtage und -nächte sind, dank der sehr langsamen Eigenrotation des Planeten, sehr lange. Denn die eine Hälfte der Oberfläche wird intensiv und ausdauernd bestrahlt. Die gegenüberliegende Seite liegt dabei im Dunkeln (vgl. Neumann et al, 2013). Die Schattenseite bleibt während dieser langen Zeit kalt und erwärmt sich erst wieder, wenn der Planet seine natürliche Drehung vollzieht. Um den Temperaturunterschied für Kinder zu erklären, empfiehlt sich der Merkur Versuch.

Mit einem experimentellen Zugang werden Venus, Merkur und Co. für Kinder soweit begreifbar. Denn er ist ein weit entfernter Himmelskörper, der trotz seiner kleinen Größe starke Strahlkraft hat. Tauche deshalb bei der Kinderbetreuung ins Weltall ein und hole die Sterne vom Himmel ins Kinderzimmer.

Literatur

Engelhardt W. (1984): Merkur. In: Planeten Monde Ringsysteme. Basel.

Lang, K.R / Whitney, C.A. (1993): Merkur: eine zerfurchte Welt. In: PLANETEN Wanderer im All. Berlin.

Mitton, Simon (1989): Cambridge Enzyklopädie der Astronomie. München.

Neumann, Gregory A., et al (2013): Bright and Dark Polar Deposits on Mercury: Evidence for Surface Volatiles. In: Science.

FAQs zum Merkur Steckbrief

Warum ist der Merkur für Kinder besonders interessant?

Der kleinste Planet unseres Systems ist besonders spannend, da er viele einzigartige Merkmale aufweist. Denn er ist der dichteste Planet, was dabei durch seinen überdimensionalen Eisenkern erklärt werden kann.

Merkur Steckbrief: Wann wurde er zum ersten Mal fotografiert?

Erst vor 45 Jahren glückte es einer Raumsonde einen Teil seiner Oberfläche zu fotografieren. Anschließend wurde im Jahr 2011 von der amerikanischen Raumsonde Messenger eine vollständige Fotografie aufgenommen. So wurde er auch erstmals komplett sichtbar.

Gibt es auf ihm auch vulkanische Aktivität? – Merkur Steckbrief

Ja! Neueste Forschungen haben ergeben haben, dass vulkanische Aktivität den Planeten stark geprägt hat. Das bedeutet, dass es noch Vulkane, Lavaströme und vulkanische Eruptionen zu entdecken gibt.

Beeinflussen andere Planeten den Merkur auf seiner Reise?

Ja, denn seine Bahn wird zum Beispiel durch die Schwerkraftwirkung von Jupiter gestört.

Der Merkur Steckbrief für Kinder: Ist er gleichbleibend in seiner Größe?

Nein, denn er ist ein schrumpfender Planet. Forscher haben herausgefunden, dass er in den viereinhalb Milliarden Jahren seiner Existenz abgekühlt und dabei um mehrere Kilometer geschrumpft ist. Fast so wie eine Frucht, nachdem ihr Wasser entzogen wurde.

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