Frühkindliche Bildung Kurse für Dein Kind

Frühkindliche Bildung ebnet und stützt den Grundstein für die schulische und berufliche Laufbahn Deines Kindes. Unsere Kurse für frühe Förderung eröffnen Deinem Kind viele Tore und Möglichkeiten und fördern seine Talente und Fähigkeiten.

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Unsere Frühkindliche Bildung Online Kurse

Durch Frühkindliche Bildung und unsere Kurse und Workshops hierzu wird an den ganzheitlichen Talenten und Stärken Deines Kindes angesetzt. Mit unseren Kursen kannst Du den Schwerpunkt für die Frühkindliche Bildung Deines Kindes ganz flexibel auf die unterschiedlichsten Faktoren legen. Unsere Kurse ermöglichen die Förderung der motorischen, kommunikativen, logischen, musischen oder kreativen Talente und Fähigkeiten. Hierbei sind keine Grenzen gesetzt. Durch Hinzuziehung der verschiedenen Bildungsebenen kann sich die Persönlichkeit Deines Kindes vollumfänglich entwickeln.

Warum ist frühkindliche Bildung wichtig?

Warum sollten Kinder Frühkindliche Bildung beanspruchen?

Kinder sollten Frühkindliche Bildung in Anspruch nehmen, um sich schon von klein auf frei entfalten zu können. Denn so können sie bereits in jungen Jahren herausfinden, was ihnen Spaß macht und was ihnen besonders liegt. 

Vorteile der frühkindlichen Bildung

Alle Vorteile für Frühkindliche Bildung

Bei Frühkindlicher Bildung weißt Du nicht, ob diese für dein Kind das Richtige ist? Dann kannst du hier die Vorteile des Workshops einsehen, die der Kurs für dein Kind bereithält.

  • Der Entwicklungsfortschritt deines Kindes wird enorm gefördert
  • Dein Kind lernt Inhalte, von denen er auch in der Zukunft profitieren wird
  • Dein Kind kann sich frei entfalten
  • Die Kreativität wird gefördert
  • Dein Kind lernt, besser zu kommunizieren
Das ist die Zielsetzung unserer frühen Bildung

Lernziele unserer Kurse für Frühkindliche Bildung

Frühkindliche Bildung bietet neben den bereits erwähnten Vorteilen auch viele nützliche Lernziele. Diese können auch einen weiteren Ansporn geben, Dein Kind durch frühkindliche Bildung zu fördern: 

  • Förderung der Schrift und Sprache
  • Verbesserung der Kommunikation
  • Förderung des mathematischen Verständnisses und der Logik
  • Musikalische und künstlerische Förderung
  • Förderung der sozialen Kompetenz

Kundenstimmen zu Frühe Förderung

Yvonne (Mutter) über Frühkindliche Bildung

„In vielen Kitas stellen die Programme zur frühkindlichen Bildung ein Desaster dar. Dahingegen stellen die Kurse von Silicon Valley Kids einen angenehmen Kontrast dar! Hier wird mit viel Fachkompetenz und Know-How das Beste aus meiner Tochter herausgeholt!“

John (Vater) über frühe Förderung

„Da ich im Kindergarten meines Sohnes das Förderangebot dürftig fand, war ich auf der Suche nach einer Alternative. Silicon Valley Kids hat all meine Hoffnungen mit ihrem Angebot zur Frühkindlichen Bildung haushoch übertroffen! Hier wird ganz individuell auf die Belange meines Sohnes eingegangen.“

Christina (Mutter) über frühe Talentförderung

„In der Kita meiner Tochter wurde die Förderung vieler wichtiger Entwicklungsbausteine der Kinder vernachlässigt. Im Hinblick auf meine Tochter war ich mit den Methoden zur Sprachförderung sehr unzufrieden. Doch seitdem sie den Kurs bei Silicon Valley Kids besucht, macht sie riesige Fortschritte was ihr Sprachvermögen angeht!“

Frühkindliche Bildung – Wissen

Frühkindliche Bildung trägt maßgeblich dazu bei, dass sich Kinder sowohl kognitiv als auch in ihrer Persönlichkeit entwickeln. Je besser sie hierbei von ihren Eltern, anderen Bezugspersonen und zusätzlichen Angeboten unterstützt werden, desto bessere Chancen haben sie später in der Schule und im Berufsleben.

Unser Angebot für Frühkindliche Bildung deckt einen breiten Bedarf ab. Was genau frühkindliche Bildung beinhaltet und welche Rolle sowohl Eltern als auch Kindertageseinrichtungen und Zusatzangebote spielen, erklärt der nachfolgende Artikel.

Was ist frühkindliche Bildung?

Frühkindliche Bildung und frühe Förderung von Kindern stand in den letzten Jahren immer mehr im Fokus der Bildungs- und Erziehungsforschung. Grundsätzlich umfasst Frühkindliche Bildung die ersten Lebensjahre der Kinder. Dabei erstreckt sie sich von der Geburt bis hin zum Eintritt in die Grundschule. Viele verschiedenen Personen wie beispielsweise Eltern, Erzieher oder Trainer sind an deren Umsetzung beteiligt.

Unterschied zur Frühförderung

Frühkindliche Bildung darf jedoch nicht mit Frühförderung verwechselt werden. Letzteres richtet sich an Kinder, die beispielsweise von Behinderungen eingeschränkt sind. Hierbei kann es sich sowohl um körperliche als auch geistige Beeinträchtigungen handeln. Ebenso sind Kinder Zielgruppe, die aufgrund ihrer Lebensumstände besondere Unterstützung benötigen. So soll ihnen dabei geholfen werden, später ihren Platz in der Gesellschaft zu finden (Gerber, 2009).

Frühpädagogik: Bildung und Erziehung in der Kindheit

Da die Frühkindliche Bildung und Erziehung immer stärker in den wissenschaftlichen Fokus rückt, entstehen nach und nach speziell eingerichtete Forschungsgruppen. An der FU Berlin forscht der „Arbeitsbereich frühkindliche Bildung und Erziehung“ zu drei unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten. Zum einen untersuchen die Forscherinnen und Forscher Merkmale der frühkindlichen Bildung, zum anderen die Kompetenzen der frühpädagogischen Fachkräfte. Drittens erforschen sie mit Hilfe von internationalen Analysen die Auswirkungen frühkindlicher Bildung und Frühpädagogik. 

Dabei umfasst frühe Bildung in der Regel die Kompetenzbereiche Lesen, Mathematik, Sprache und Naturwissenschaften. Hierbei darf frühe Bildung natürlich nicht als Vorverlagerung des späteren Unterrichtsstoffes verstanden werden. Vielmehr setzt sie spielerisch an der Lebensumwelt der Kinder an. Ganz wichtig: Jedes Kind wird an seinem individuellen Standpunkt abgeholt.

Frühe Förderung im Kindergarten

Frühkindliche Bildung variiert je nach Familie teilweise sehr stark. Deshalb spielt die frühkindliche Bildung in Kindertagesstätten oder anderen außerfamiliären Bildungsorten eine große Rolle. Die gegebenenfalls vorhandenen Unterschiede zwischen den einzelnen Kindern verringern sich durch ein ergänzendes Bildungsangebot zielgerichtet. Auf diese Weise werden Bildungsdefizite ausgeglichen. Darüber hinaus wird verhindert, dass sich diese im Verlauf der Schulzeit nicht weiter verstärken. Zusätzlich gibt es immer mehr Angebot der innovativen frühkindlichen Bildung außerhalb des Kindergartens, die besonders die Talente und Stärken der Kinder weiter fördern.

Frühkindliche Bildung soziale Differenz
Abb. 1: Behebung soziale Differenz durch Frühkindliche Bildung

In Deutschland gehören Kindergärten und andere vorschulische Einrichtungen als erste Stufe zum Bildungssystem. Dadurch bilden sie einen wichtigen Grundpfeiler der frühkindlichen Bildung (König, 2008). Das schlechte Abschneiden von Deutschland in der PISA-Studie aus dem Jahr 2001 lieferte der Diskussion um frühkindliche Bildung neuen Nährboden. Aus diesem Grund legte die Kultusministerkonferenz 2004 die Leitlinie „Gemeinsamer Rahmen für die frühe Bildung in Kindertageseinrichtungen“ vor. In diesem werden konkrete Gestaltungsvorschläge zur Bildung in der Kita vorgebracht. Außerdem verständigen sich die Kultusminister der einzelnen Bundesländer auf Bildungsbereiche, in denen die Kinder gefördert werden sollen. Folgende Bildungsbereiche wurden für eine einheitlichere Bildung in der Kita formuliert: 

  • Sprache, Schrift und Kommunikation 
  • Personale und soziale Entwicklung, Werteerziehung/religiöse Bildung
  • Mathematik, Naturwissenschaft, (Informations-)Technik
  • Musische Bildung/Umgang mit Medien
  • Körper, Bewegung, Gesundheit
  • Natur und kulturelle Umwelten 

Warum ist frühe Förderung so wichtig?

Die Bedeutung für Frühkindliche Bildung erklärt sich aus dieser Tatsache: In den ersten Lebensjahren werden wertvolle Grundsteine für die weitere Entwicklung des Menschen gelegt. Ganz besonders im Hinblick auf die späteren Bildungschancen. Dabei ist das Bildungsangebot so vielfältig wie noch nie. Eine große Anzahl der Kinder nimmt neben den Anregungen im Elternhaus und den Kindertagesstätten an regionalen Angeboten wie beispielsweise Musik- oder Bewegungsgruppen teil. 

System Frühkindliche Bildung
Abb. 2: Systemfaktoren Frühkindliche Bildung

Schon Säuglinge zeigen ein aktives Interesse an Reizen in ihrer Umwelt. Zuerst interessieren sie sich für Gesichter und Laute. Und das nicht ohne Grund: Für Babys ist eine sichere Bindung zu einer Bezugsperson überlebenswichtig. Ebenso schnell können sich Kinder auf immer neue Reize einstellen und sich diesen anpassen. Deshalb ist immer wieder von den sogenannten sensiblen Phasen die Rede. In denen reagieren Kinder ganz besonders auf bestimmte Einflüsse. Doch bedeutet das im Umkehrschluss, dass spezielle Fähigkeiten nur während dieser Zeitfenster erlernt werden können? – Zum Glück nicht. 

Das bedeutet, dass frühe Förderung nicht erst zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt ansetzt. Vielmehr findet sie bereits ab Geburt auf vielen Ebenen statt. Mit zunehmendem Alter der Kinder erfolgt diese lediglich strukturierter und verteilt sich dabei auf eine wachsende Anzahl an Bildungsangeboten und -einrichtungen. 

Frühkindliche Bildung: Herausforderungen

Zwar ist das Angebot für Frühkindliche Bildung in Deutschland sehr gut und das Niveau der Bildungsangebote in diesem Bereich sehr hoch, doch trotzdem steht das System auch vor einigen Herausforderungen. Diese gilt es zu bewältigen. Allen voran fehlt es an manchen Stellen an einer einheitlichen Umsetzung der Bildungsziele. Innerhalb Deutschlands sind die Angebote hinsichtlich der frühen Bildung unterschiedlich stark vertreten. Während Eltern in der Stadt meist aus einer vielfältigen Auswahl auch an Angeboten der innovativen frühkindlichen Bildung wählen können, sind hingegen manche Eltern vor allem im ländlichen Raum froh, wenn überhaupt zusätzliche Bildungsprogramme angeboten werden. 

Bildungspläne der Bundesländer

Jedes Bundesland arbeitet mit Bildungsplänen zur frühkindlichen Bildung für Kindertageseinrichtungen. Diese dienen in erster Linie als Orientierungshilfe für das pädagogische Fachpersonal. Die Bildungspläne stellen hierbei das Kind in den Fokus. Zusätzlich sehen sie – wie beispielsweise der bayrische Bildungsplan – Bildung als sozialen Prozess an. An diesem beteiligen sich Eltern und Kinder aktiv. Bildung findet hierbei ko-konstruktiv statt (König, 2008).

Allerdings liegt die jeweilige Umsetzung der Bildungspläne bei den einzelnen Kindertageseinrichtungen selbst und ist nicht bindend. Aus diesem Grund sollten Eltern bei der Auswahl der Kinderbetreuung darauf achten, wie die jeweilige Betreuungsstätte die Leitlinien zur frühkindlichen Bildung im Einzelnen umsetzt. 

Ein zusätzliches Problem stellt dabei die föderalistische Bildungspolitik in Deutschland dar. Mit anderen Worten bedeutet das: Bildung, auch im Bereich der frühkindlichen Bildung, ist Sache der einzelnen Bundesländer. Einen Rahmen bietet zwar die schon angesprochene Kultusministerkonferenz, die sich aus den jeweiligen Kultus-und Forschungsminister zusammensetzt. Doch was bedeutet das genau für unsere Kinder? Einerseits unterscheiden sich die jeweiligen Bildungspläne für Kindertageseinrichtungen hinsichtlich ihrer Schwerpunkte und Zielsetzungen im Bereich frühkindlicher Bildung. Andererseits sind auch die Lehrpläne der weiterführenden Schultypen voneinander verschieden. Das bedeutet, dass die einzelnen Abschlussprüfungen nicht direkt von Bundesland zu Bundesland miteinander vergleichbar sind. Dadurch kann sich ein Schulwechsel zwischen Bundesländern unter Umständen als schwierig erweisen. Zum anderen kann die Aufnahme eines Studiums in einem anderen Bundesland erschwert sein. 

Überforderung der frühpädagogischen Fachkräfte

Ein großes Problem ist und bleibt der Mangel an gut ausgebildeten frühpädagogischen Fachkräften in der frühkindlichen Bildung. Zum anderen sind die Anforderungen an das Personal im Bereich der frühen Bildung – zumindest in der Theorie – äußerst hoch. Das bedeutet unter anderem, dass Kinder in unterschiedlichen Altersstufen nicht nur qualitativ hochwertig betreut werden, sondern auch hinsichtlich ihrer individuellen Fähigkeiten gefördert und gefordert werden müssen. Entwicklungspsychologisches Fachwissen sind hierbei von genauso großer Bedeutung wie Feingefühl in Elternarbeit und Beziehungsaufbau sowie kulturelles Verständnis für Kinder aus verschiedenen Nationen (Betz, 2013).

Zusätzlich variieren die Arbeitsbedingungen in der frühkindlichen Bildung stark in Bezug auf die Kommune, den Träger oder die Einrichtungen selbst. Oftmals verhindern ungünstige Betreuungsschlüssel, dass sich frühpädagogische Fachkräfte in dem Maß um die Kinder kümmern können, wie es für alle Beteiligten angemessen wäre. Ein weiteres Problem stellen die unterschiedlichen Qualifikationen des frühpädagogischen Fachpersonals dar. Daher wird an der Uni Halle bereits zur „Teilakademisierung der Frühpädagogik“ geforscht.

In der Summe führen solche Bedingungen leider oftmals zu einer hohen Belastung und einer daraus resultierenden Überforderung der Fachkräfte.  

Welche Arten der Bildung gibt es?

Zusätzlich wird Bildung in drei unterschiedliche Bereiche gegliedert. Dabei unterscheiden sie sich im Ort, an dem die Bildung stattfindet. Bei uns teilt sich Bildung in formale, nonformale und informelle Bildung.

Erstens spricht die Bildungsforschung von der formalen Bildung. Diese findet innerhalb von Institutionen statt. Zu diesen gehören beispielsweise Schulen, Berufsschulen und Universitäten. 

Die nonformale Bildung ist der formalen hinsichtlich der Zielgerichtetheit ähnlich. Im Gegensatz dazu stehen hier am Ende jedoch keine Abschlüsse oder sonstige Nachweise. Sie findet außerdem nicht zwingend in Bildungsinstitutionen statt wie bei der formalen Bildung. Nonformale Bildung wird beispielsweise im Rahmen von Kursen, Workshops oder Freizeitangeboten, entweder von der kommunalen Jugendarbeit oder anderen Organisationen, angeboten. Ein wesentlicher Unterschied zur formalen Bildung besteht hingegen darin, dass die Teilnahme hierbei auf freiwilliger Basis stattfindet. 

Drittens wird Bildung auch informell übertragen. Dies geschieht fast nebenbei und vorwiegend in Alltagssituationen. Dabei ist sie weniger strukturiert als die anderen Formen von Bildung. Vor allem innerhalb der Familie findet informelle Bildung statt. 

Wo findet Bildung statt?

Bei der frühkindlichen Bildung geht es nicht nur um die Förderung hinsichtlich der späteren Schulleistungen. Vielmehr stehen auch die persönliche, kulturelle und moralische Entwicklung der Kinder im Mittelpunkt. Dabei gilt Bildung in den ersten Lebensjahren als besonders wirkungsvoll. Menschen lernen jedoch im Prinzip ihr ganzes Leben lang. Aus diesem Grund kommen sie im Laufe ihres Lebens auch mit verschiedenen Bildungsarten und -orten in Berührung. Dementsprechend unterscheidet die Wissenschaft zwischen 

  • familiärer,
  • vorschulischer,
  • schulischer,
  • akademischer,
  • und beruflicher 

Bildung, die an unterschiedlichen Bildungsorten stattfindet. 

Die Rolle der Eltern

Die Familie ist der erste Bildungsort und zugleich einer der wichtigsten. Innerhalb der Familie lernt das Kind nicht nur wichtige Umgangsregeln, es erfährt im besten Fall auch eine Förderung in ganz unterschiedlichen Bereichen. Bei frühkindlicher Bildung in der Familie geht es nicht nur um das Denken, sondern auch das Fühlen und die Motivation der Kinder. 

Die Bindung zwischen Eltern und Kind ist hierbei von großer Bedeutung. Kinder, die eine sichere Bindung zu ihren Bezugspersonen haben, entwickeln oft ein größeres Selbstvertrauen und sind somit in der Lage, sich ihre unmittelbare Umgebung schneller und offener zu erschließen. Die Fürsorge und Zuwendung, die ein Kind in seinem Elternhaus erfährt, beeinflusst zudem die Entwicklung des Gehirns auf positive Art und Weise und darüber hinaus indirekt das spätere Lernverhalten. Anders ausgedrückt bedeutet das, dass eine sichere Bindung einen wichtigen Baustein für frühkindliche Bildung darstellt.

Neben dem Bindungsaufbau sind Eltern maßgeblich an der kognitiven Entwicklung wie beispielsweise der Sprachentwicklung der Kinder beteiligt. Eine sprachreiche Umgebung schafft hierbei die idealen Voraussetzungen für die späteren Anforderungen beim Lesen, Schreiben und Rechnen lernen in der Grundschule. Erstes Wissen in spezifischen Themenbereichen der frühkindlichen Bildung wird auch von den Eltern vermittelt (Minsel, 2007). 

Frühkindliche Bildung: Was können Eltern tun?

In erster Linie sind die Eltern die Experten für ihre Kinder. Schließlich können sie am besten wissen, wo das Kind gerade in der eigenen Entwicklung steht. Ebenfalls gehört dazu, welche Vorlieben und Interessen, Stärken und Schwächen das Kind besitzt. Hierbei ist vor allem eines wichtig: sich und sein Kind nicht mit anderen zu vergleichen. Jedes Kind ist auf seine Weise individuell. 

Kommunikation ist alles

Sprechen, Vorlesen oder gemeinsames Singen fällt in den Bereich Kommunikation. Die Sprache ist demzufolge nicht nur ein großer Bereich innerhalb der frühkindlichen Bildung. Sondern sie ist auch der Schlüssel zu fast allen späteren Fertigkeiten, die das Kind im Laufe seiner Schulzeit und weit darüber hinaus erlernt. Überhaupt können Kinder nur durch aktives Sprechen die Struktur unserer Sprache erfassen und später eigenständig anwenden. 

Gewusst? Sprache ist zudem ein wichtiges Werkzeug der Zuwendung. Eltern. Sie können sich ihrem Kind damit bewusst zuwenden und dessen Aussagen und Fragen ernst nehmen. So vermitteln sie diesen das wichtige Gefühl, ihre Umgebung aktiv mitgestalten zu können.

Alltag spannend gestalten

Im Bildungsbericht aus dem Jahr 2016 wurde unter anderem auch die Zeit ermittelt, die Eltern mit ihren Kindern für unterschiedliche gemeinsame Aktivitäten aufwenden. Die Beaufsichtigung und Körperpflege nimmt dabei den größten Teil der Gesamtzeit in Anspruch. 

Die Zeiten, die für ganz alltägliche Dinge genutzt werden, können ebenso der Wissensvermittlung dienen. Viele Alltagssituationen eignen sich zudem sehr gut, um den Kindern fast schon nebenbei Informationen an die Hand zu geben. Beispielsweise kann ein Supermarktbesuch nicht nur für erste Erfahrungen mit Zahlen und Mengen genutzt werden, sondern auch als spannende Erkundungstour, wie einzelne Obstsorten heißen und woher sie kommen. 

Neugier fördern und Wissen vermitteln

Es liegt in der Natur der Kinder, dass sie sich fast schon obsessiv für die unterschiedlichsten Dinge interessieren können. Folglich können Eltern leicht an diese Interessen anknüpfen und den Kindern aktiv den Zugang zu weiterem Wissen ermöglichen. Dies kann beispielsweise durch vertiefende Bücher aus der örtlichen Bücherei oder Dokumentationen im Internet geschehen. Eltern sind aber auch jenseits der spezifischen Interessen ihrer Kinder dafür verantwortlich, ein reichhaltiges Angebot durch verschiedenste Materialien zu schaffen, auf die die Kinder bei Bedarf zurückgreifen können.  Dabei muss es sich nicht um spezielle Lernspiele handeln. Darüber hinaus können genauso sämtliche Bastelmaterialen oder gesammelte Schätze aus der Natur zu einem anregenden Spiel verwendet werden und fördern noch ganz nebenbei die Fantasie und Kreativität. 

Tabelle 1: Übersicht Förderbereiche zu Frühkindliche Bildung

SchwerpunktMögliche FörderansätzeBildungsorte und -anbieter
SprachentwicklungVorsingen, Kinderreime, Fingerspiele Elternhaus und Kindertagesstätte
MotorikBewegungsspiele, Eltern-Kind-Turnen, BabyschwimmenKommunale Angebote, Sportvereine, Elternhaus
Mathematische KompetenzenSpielerischer Umgang mit Zahlen und Mengen, evaluierte FörderprogrammeElternhaus, Kindertagesstätte, zusätzliche Bildungsangebote
KreativitätBasteln, malen, freies SpielElternhaus, Kindertagesstätte, zusätzliche Bildungsangebote
Förderung der SinneswahrnehmungenSpiele und Entdeckungstouren in der Natur, Lauschübungen, Barfuß- und SinnespfadeNatur, Elternhaus, Kindertagesstätte und kommunale Angebote
Digitales Lernen und MedienkompetenzVerschiedene Kurse und Workshops in dem BereichKita, zusätzliche Bildungsangebote

Innovative frühe Förderung

Neben der frühkindlichen Bildung im innersten Kreis der Familie, gibt es viele Aktivitäten und Angebote, die speziell auf kleine Kinder zugeschnitten sind. 

Eine Vielzahl von unter 2-Jährigen nutzt dabei mitunter Angebote wie Krabbelgruppen (49%), Babyschwimmen (30%) oder Turngruppen (25%). In der Altersgruppe bis sechs Jahre werden die Krabbelgruppen anschließend von Sportangeboten und musikalischer oder künstlerischer früher Förderung abgelöst. Hierbei lernen schon die Kleinsten innerhalb dieser Gruppen wichtige soziale Regeln und sammeln währenddessen neue Erfahrungen außerhalb ihres gewohnten Umfeldes.

Zudem gibt es auch immer mehr Angebote aus dem Bereich der innovativen frühkindlichen Bildung. So wächst beispielsweise der Bedarf an technischen Kursen rund ums Programmieren für Kinder ständig. Deshalb entwickelte das MIT auch eine Programmiersprache nur für Kinder: Scratch. Damit können Kinder ab 6 Jahren in die Welt des Coding einsteigen und infolgedessen ihre Interessen in dem Bereich ausbauen. 

Ein ebenfalls spannendes Angebot für etwas ältere Kinder halten viele Universitäten bereit und tragen daher einen wichtigen Teil zur frühkindlichen Bildung bei. Im Rahmen der „KölnerKinderUni“ können beispielsweise schon Kleine kindgerechte Vorlesungen und Workshops zu interessanten Themen besuchen. Nicht nur die Uni Köln bietet dazu ein solches Programm für kleine und große Akademiker und Akademikerinnen, sondern eine Vielzahl an Universitäten im gesamten Bundesgebiet. 

Die Familie als erster Bildungsort für Kinder von Geburt an spielt demzufolge eine wichtige Rolle in der Entwicklung. Eltern können ihre Kinder spielerisch und alltagsnah zuhause fördern. Durch ergänzende außerfamiliäre Aktivitäten wie Kindertagesstätten oder Angebote aus dem Bereich der innovativen frühkindlichen Bildung können Kinder ganz nach ihren Bedürfnissen und Talenten gefördert werden.

Literatur

Betz, Tanja (2013): Anforderungen an Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. in: Margit Stamm / Doris Edelmann, (Hrsg.) Handbuch frühkindliche Bildungsforschung, Wiesbaden, S.259-272.

Gerber, Judith (2009): Frühförderung. in: Elke Wild / Jens Möller (Hrsg.), Pädagogische Psychologie, Heidelberg, S.383-403.

Klatte, Maria (2007): Gehirnentwicklung und frühkindliches Lernen. in: Christiane Brokmann-Nooren / Iris Gereke / Hanna Kiper / Wilm Renneberg, Bildung und Lernen der Drei-bis Achtjährigen, Bad Heilbrunn, S. 117-139.

König, Anke (2008): Pädagogik der frühen Kindheit, in: Thomas Coelen/Hans-Uwe Otto (Hrsg.), Grundbegriffe Ganztagsbildung, Wiesbaden, S. 311-320.

Minsel, Beate (2007): Stichwort: Familie und Bildung, in: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 10(3), S. 299-316.

FAQs zu Frühkindliche Bildung

Warum ist Frühkindliche Bildung wichtig? 

Frühkindliche Bildung setzt den Grundstein der Entwicklung deines Kindes. Wenn es bei dieser entsprechend unterstützt wird, bietet ihm das nicht nur einen Vorteil, entgegen anderer Kinder. Es kann sich dadurch auch in anderen Bereichen schneller weiterentwickeln.

Wann finden die Kurse zur Frühkindlichen Bildung statt? 

Kurz gesagt, dann, wenn dein Kind frei hat. Das bedeutet also sowohl in den Ferien als auch nach der Kita, beziehungsweise dem Kindergarten. 

Wer ist für die Frühe Förderung bei euch zuständig?

Diese vertrauensvolle Aufgabe übergeben wir natürlich nur pädagogisch geschultem Personal, das deinem Kind kindgerechte Hilfe beim Lernen anbieten kann. 

Was wird bei der Frühkindlichen Bildung gefördert?

Generell wollen wir deinem Kind dabei helfen, sich zu entwickeln. Dazu bringen wir ihm spielerisch die verschiedensten Sachen bei. Dazu gehört unter anderem bessere Kommunikation, Logik und die Förderung der Kreativität. Wichtig ist uns dabei, dass dein Kind sich frei entfalten kann. 

Wie sieht Frühe Förderung bei euch aus?

Das kann ganz unterschiedlich aussehen. Je nachdem, ob eher logische oder kreative Fähigkeiten erworben werden sollen, kann es sich um freies Ausprobieren, bestimmte didaktisch erprobte Übungen zum Zahlenverständnis oder um sinnesfördernde spielerische Aufgaben handeln. Wir arbeiten gerne mit unterschiedlichen explorativen Ansätzen, die den Entdeckergeist Deines Kindes mit einbeziehen.